Welche Tools nutze ich?
Wie veröffentliche ich?
Was gibt es zu beachten?
Von der Idee zum Buch
Welche Tools nutze ich?
Zum Schreiben nutze ich ein ganz einfaches und kostenfreies Programm. Hier eignen sich z.B. Open Office oder LibreOffice. Man kann dort alle Einstellungen vornehmen, um das Buch als Druckformat zu haben, in Kindle Create hochzuladen oder als PDF zu exportieren. Für die Rechtschreibprüfung nutze ich LanguageTool, da es sowohl Rechtschreibung, als auch Grammatik prüft. Dieses Tool gibt es als kostenfreie Variante oder man kann es für eine jährliche Gebühr abschließen. Ich persönlich nutze hier die Pro-Version, da ich dieses Tool auch zusätzlich für meinen Hauptberuf benötige. Mit KI-Tools wie ChatGPT usw. arbeite ich persönlich nicht gerne, nur bei Unterstützung für Synonyme, Recherchen oder Ähnlichem. Das E-Book erstelle ich mit Kindle Create, da man dort einfach schöne Formatierungen ausarbeiten kann, und für andere Plattformen nutze ich für die Konvertierung Calibre.
Die Cover kann man gut mit Photoshop oder, wenn man kein Photoshop hat, mit Gimp erstellen. Es gibt zahlreiche Youtube-Anleitungen, wie man mit den Programmen gut arbeiten kann.
Wie veröffentliche ich?
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und Anbieter. Ich persönlich nutze Epubli, da man dort die Bücher ohne Kosten einstellen kann und sie auf allen gängigen Seiten veröffentlicht werden. Zudem nutze ich noch Amazon KDP. Man kann dort sein Buch auch für Kindle Unlimited anbieten, dies schließt dann jedoch die Veröffentlichung auf anderen Seiten aus, da es dann für Amazon exklusiv sein muss.
Was gibt es zu beachten?
Es ist wichtig, dass du deine Tätigkeit als Autor anmeldest. Dies kannst du ganz einfach beim Finanzamt machen, wenn du die Bücher nicht selbst drucken und verkaufen möchtest. Solltest du die jedoch selbst verkaufen wollen, musst du ein Gewerbe anmelden. Bei der nächsten Steuererklärung musst du deine Einnahme in der Steuererklärung hinterlegen.
Von der Idee zum Buch.
Mein Schreibprozess beginnt oft mit einer einzigen Idee. Dann gestalte ich zuerst das Cover, es gibt meiner Vision Form und Richtung. In separaten Dokumenten erstelle ich detaillierte Charakterkarten: Aussehen, typisches Verhalten, innere Konflikte.
Unterwegs notiere ich spontane Ideen per WhatsApp-Nachricht an mich selbst, damit nichts verloren geht. Die Handlung entfaltet sich erst beim Schreiben, ich lasse mich treiben, ohne festes Ende im Blick. Später passe ich an, wo es hakt.
Die Korrekturphase, Rechtschreibung, Logiklücken, Kreisläufe, folgt danach. Dieser Zyklus wiederholt sich 10+ Mal, bis alles rund und stimmig wirkt.